Glossar / FAQ 2018-04-29T15:09:39+00:00

Hilfe für Ihre Karriere-Entscheidungen

Glossar/FAQ

Die Trennung von Ihrem Arbeitgeber stellt Sie vor eine Ausnahmesituation. Eine Situation, in der sich Ihnen viele Fragen stellen und Sie sich einen Begleiter wünschen, der Sie auf dem Weg in eine neue Position unterstützt. Aus meiner Beratertätigkeit weiß ich, dass es den Menschen schwer fällt, Orientierung in dieser schweren Phase zu finden.

In der folgenden Übersicht möchte ich Ihnen die Fragen beantworten, die sich viele meiner Klienten zu Beginn der Beratung stellen und Ihnen damit den Einstieg in die Outplacement Beratung erleichtern.

Vielleicht möchten Sie Ihre Fragen auch mit mir persönlich besprechen – dann freue ich mich auf ein erstes für Sie kostenloses Kennenlerngespräch.

Wann sollte ich die Outplacement Beratung beginnen? 2018-04-29T12:45:52+00:00

Je früher, desto besser – und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens: Sie erhalten noch in der aktuten Trennungsphase wertvolle Hinweise für einen guten Ausstieg bei Ihrem Ex-Arbeitgeber. 

Zweitens: Sie gewinnen kostbare Zeit und können sich noch innerhalb des bestehenden Anstellungsverhältnisses bewerben. Das bedeutet für Sie einen emotionalen Vorteil gegenüber einem Arbeitslosen, der mit wachsender Dauer ohne Beschäftigung seinen Selbstwert verliert.

Drittens: Ihre Kontakte verlieren mit zunehmendem Abstand zum aktiven Arbeitsprozess an Aktualität und den Bezug zu Ihren beruflichen Aktivitäten.

Doch Vorsicht: Vermeiden Sie aktionistische Bewerbungen im Vorfeld der Outplacement Beratung, weil die Gefahr besteht, dass Sie sich damit im Markt verbrennen.

Kann ich mir den Outplacement Berater selbst aussuchen? 2018-04-29T12:58:39+00:00

Die Entscheidung zur Auswahl für Ihren Outplacement Berater sollten Sie unbedingt selbst treffen. Schließlich hängt Ihre berufliche Zukunft davon ab. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen einen bestimmten Anbieter vorschreiben möchte, sollten Sie das genau hinterfragen.

Lassen Sie sich die  Arbeitsweise und den Leistungsumfang des Beraters genau erklären. Vertrauen Sie nicht auf nebulöse Versprechen, sondern nur auf strukturiertes Vorgehen und konkrete schriftliche Garantien. Fragen Sie genau nach, wer die Beratung durchführt und was diese Person dafür qualifiziert. Verfügt Ihr Berater über eine Berufserfahrung als Manager, ist das von Vorteil, weil er Ihre Situation besser einschätzen kann. Spezifische Branchenkenntnisse sind gut, aber nicht entscheidend; ein guter Gesamtüberblick ist wertvoll. Unabdingbar ist eine fundierte Coaching-Ausbildung, damit Sie auch bei eventuell auftretenden Problemen eine wirksame Unterstützung erhalten und nicht mit hohlen Phrasen und Durchhalteparolen abgespeist werden. Nur wenn Ihr Outplacement Berater diese Anforderungen erfüllt, wird er sich flexibel auf Ihre Bedürfnisse einstellen können und keine Checklisten abhaken.

Gibt Ihr Arbeitgeber einem Berater den Vorzug, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Kosten und Leistungen lassen sich transparent machen. Die „übergeordnete Lieferantenpolitik“ und  „langjährig bewährte“ Geschäftsbeziehungen Ihres Arbeitgebers zum Anbieter müssen Sie keinesfalls als Argument gelten lassen. Dem steht Ihr persönlicher Erfolg entgegen. Ausschlaggebend muss letztlich Ihr Vertrauen in die Person sein. Hier geht es um Ihre berufliche Zukunft – lassen Sie sich nicht beirren.

Vertraulichkeit – Welche Informationen aus der Beratung erhält mein Arbeitgeber? 2018-04-29T13:00:16+00:00

Grundsätzlich schließen Sie mit Ihrem Arbeitgeber und dem Outplacement Berater einen sogenannten drei-seitigen Vertrag ab. In unseren Verträgen ist klar geregelt, dass die Inhalte der Beratung absolut vertraulich behandelt werden. Denn im Beratungsprozess sind wir nur Ihnen verpflichtet. Wir teilen dem Auftraggeber lediglich den Abschluss der erfolgreichen Beratung mit.

Wie sind die Erfolgsaussichten des Outplacement? 2018-04-29T13:09:05+00:00

Nach einer Studie des Bundesverbands deutscher Unternehmensberater (BDU) haben unbefristete Beratungen die größten Erfolgsaussichten. Danach finden 95% der Klienten eine neue Position. Bei einer befristeten Laufzeit über sechs Monate beträgt die Erfolgsquote etwa 60 %.

Wie lange dauert die Jobsuche bei Managern? 2018-05-02T15:36:51+00:00

Die berufliche Neuorientierung nimmt einige Monate intensiver Arbeit in Anspruch. Häufig werden 4 bis 9 Monate genannt. Das hängt jedoch sehr von individuellen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Ihr Alter, Ihre Qualifikation, Ihre Mobilität und natürlich die Arbeitsmarktsituation in Ihrer Branche beeinflussen Ihre Suche maßgeblich. Beispielsweise werden derzeit Marketing Manager mit sehr guter Online-Expertise gesucht und finden schnell zu einer neuen Aufgabe. Ohne Online-Erfahrungen kann es sehr schwer werden, eine adäquate neue Position zu finden.

Was bedeutet Inverses Headhunting? 2018-04-29T13:29:31+00:00

Einige Berater verwenden den Begriff „Inverses Headhunting“ und suggerieren damit, sie würden persönlich für Sie nach Einsatzmöglichkeiten bei Unternehmen suchen. Das ist in der Regel nicht der Fall. Statt einer persönlichen Ansprache der Entscheider werden mehrere hundert Bewerbungsmappen an potenzielle Arbeitgeber versandt. Bei bundesweitem Suchradius kann das ein diskutabler Ansatz sein. In dem übersichtlichen Markt in der Metropolregion Hamburg kommt das einer Überflutung gleich. Wir überlassen es Ihnen, ob Sie den vollmundigen Werbeversprechen glauben wollen. Nach unserer Erfahrung kann die schriftliche Initiativbewerbung nur eine von mehreren Maßnahmen in einem integrierten Prozess sein.

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