Glossar / FAQ 2018-06-10T18:15:11+00:00

Hilfe für Ihre Karriere-Entscheidungen

Glossar/FAQ

Die Trennung von Ihrem Arbeitgeber stellt Sie vor eine Ausnahmesituation. Eine Situation, in der sich Ihnen viele Fragen stellen und Sie sich einen Begleiter wünschen, der Sie auf dem Weg in eine neue Position unterstützt.

In der folgenden Übersicht möchte ich Ihnen einige Fragen beantworten, die sich viele meiner Klienten zu Beginn der Beratung stellen und Ihnen damit den Einstieg in die Outplacement Beratung erleichtern.

Vielleicht möchten Sie Ihre Fragen auch mit mir persönlich besprechen – dann freue ich mich auf ein erstes für Sie kostenloses Kennenlerngespräch.

Wann sollte ich die Outplacement Beratung beginnen? 2018-04-29T12:45:52+00:00

Je früher, desto besser – und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens: Sie erhalten noch in der aktuten Trennungsphase wertvolle Hinweise für einen guten Ausstieg bei Ihrem Ex-Arbeitgeber. 

Zweitens: Sie gewinnen kostbare Zeit und können sich noch innerhalb des bestehenden Anstellungsverhältnisses bewerben. Das bedeutet für Sie einen emotionalen Vorteil gegenüber einem Arbeitslosen, der mit wachsender Dauer ohne Beschäftigung seinen Selbstwert verliert.

Drittens: Ihre Kontakte verlieren mit zunehmendem Abstand zum aktiven Arbeitsprozess an Aktualität und den Bezug zu Ihren beruflichen Aktivitäten.

Doch Vorsicht: Vermeiden Sie aktionistische Bewerbungen im Vorfeld der Outplacement Beratung, weil die Gefahr besteht, dass Sie sich damit im Markt verbrennen.

Kann ich mir den Outplacement Berater selbst aussuchen? 2018-04-29T12:58:39+00:00

Die Entscheidung zur Auswahl für Ihren Outplacement Berater sollten Sie unbedingt selbst treffen. Schließlich hängt Ihre berufliche Zukunft davon ab. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen einen bestimmten Anbieter vorschreiben möchte, sollten Sie das genau hinterfragen.

Lassen Sie sich die  Arbeitsweise und den Leistungsumfang des Beraters genau erklären. Vertrauen Sie nicht auf nebulöse Versprechen, sondern nur auf strukturiertes Vorgehen und konkrete schriftliche Garantien. Fragen Sie genau nach, wer die Beratung durchführt und was diese Person dafür qualifiziert. Verfügt Ihr Berater über eine Berufserfahrung als Manager, ist das von Vorteil, weil er Ihre Situation besser einschätzen kann. Spezifische Branchenkenntnisse sind gut, aber nicht entscheidend; ein guter Gesamtüberblick ist wertvoll. Unabdingbar ist eine fundierte Coaching-Ausbildung, damit Sie auch bei eventuell auftretenden Problemen eine wirksame Unterstützung erhalten und nicht mit hohlen Phrasen und Durchhalteparolen abgespeist werden. Nur wenn Ihr Outplacement Berater diese Anforderungen erfüllt, wird er sich flexibel auf Ihre Bedürfnisse einstellen können und keine Checklisten abhaken.

Gibt Ihr Arbeitgeber einem Berater den Vorzug, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Kosten und Leistungen lassen sich transparent machen. Die „übergeordnete Lieferantenpolitik“ und  „langjährig bewährte“ Geschäftsbeziehungen Ihres Arbeitgebers zum Anbieter müssen Sie keinesfalls als Argument gelten lassen. Dem steht Ihr persönlicher Erfolg entgegen. Ausschlaggebend muss letztlich Ihr Vertrauen in die Person sein. Hier geht es um Ihre berufliche Zukunft – lassen Sie sich nicht beirren.

Vertraulichkeit – Welche Informationen aus der Beratung erhält mein Arbeitgeber? 2018-04-29T13:00:16+00:00

Grundsätzlich schließen Sie mit Ihrem Arbeitgeber und dem Outplacement Berater einen sogenannten drei-seitigen Vertrag ab. In unseren Verträgen ist klar geregelt, dass die Inhalte der Beratung absolut vertraulich behandelt werden. Denn im Beratungsprozess sind wir nur Ihnen verpflichtet. Wir teilen dem Auftraggeber lediglich den Abschluss der erfolgreichen Beratung mit.

Wie sind die Erfolgsaussichten des Outplacement? 2018-04-29T13:09:05+00:00

Nach einer Studie des Bundesverbands deutscher Unternehmensberater (BDU) haben unbefristete Beratungen die größten Erfolgsaussichten. Danach finden 95% der Klienten eine neue Position. Bei einer befristeten Laufzeit über sechs Monate beträgt die Erfolgsquote etwa 60 %.

Wie lange dauert die Jobsuche bei Managern? 2018-05-02T15:36:51+00:00

Die berufliche Neuorientierung nimmt einige Monate intensiver Arbeit in Anspruch. Häufig werden 4 bis 9 Monate genannt. Das hängt jedoch sehr von individuellen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Ihr Alter, Ihre Qualifikation, Ihre Mobilität und natürlich die Arbeitsmarktsituation in Ihrer Branche beeinflussen Ihre Suche maßgeblich. Beispielsweise werden derzeit Marketing Manager mit sehr guter Online-Expertise gesucht und finden schnell zu einer neuen Aufgabe. Ohne Online-Erfahrungen kann es sehr schwer werden, eine adäquate neue Position zu finden.

Was bedeutet Inverses Headhunting? 2018-04-29T13:29:31+00:00

Einige Berater verwenden den Begriff „Inverses Headhunting“ und suggerieren damit, sie würden persönlich für Sie nach Einsatzmöglichkeiten bei Unternehmen suchen. Das ist in der Regel nicht der Fall. Statt einer persönlichen Ansprache der Entscheider werden mehrere hundert Bewerbungsmappen an potenzielle Arbeitgeber versandt. Bei bundesweitem Suchradius kann das ein diskutabler Ansatz sein. In dem übersichtlichen Markt in der Metropolregion Hamburg kommt das einer Überflutung gleich. Wir überlassen es Ihnen, ob Sie den vollmundigen Werbeversprechen glauben wollen. Nach unserer Erfahrung kann die schriftliche Initiativbewerbung nur eine von mehreren Maßnahmen in einem integrierten Prozess sein.

Wie wichtig ist bei der Jobsuche das persönliche Netzwerk? 2018-06-18T19:24:36+00:00

Nur ein geringer Teil der höheren Managementpositionen werden öffentlich ausgeschrieben. Darum ist es für Führungskräfte besonders wichtig, das eigene berufliche Netzwerk kontinuierlich zu pflegen. Aufgrund der Fülle ihrer Aufgaben stellen viele Manager dies jedoch in ihrem Arbeitsalltag  immer wieder hinten an. Bei einem plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes kann sich das als schwerwiegender Nachteil erweisen.

Etwa 20 – 25 % der Führungskräfte finden über ihre persönlichen Kontakte wieder zu einer neuen Aufgabe. Das umsichtige Reaktivieren Ihres Netzwerkes ist demnach ein sehr effektiver Weg für Ihre Jobsuche – vorausgesetzt, Sie machen es richtig.

Wir vertrauen jedoch nicht allein auf bestehende Kontakte sondern sprechen zusätzlich für Sie ausgewählte Unternehmen telefonisch an. Keine Massen-Emails oder Serienbriefe. Sondern eine individuelle und persönliche Ansprache der Entscheider. Auf diese Weise sondieren wir für Sie sehr diskret die Aufnahmebereitschaft bei den entsprechenden Arbeitgebern und stellen bei Interesse den Kontakt zu Ihnen her.

Wer trägt die Kosten der Outplacement Beratung? 2018-06-18T19:20:29+00:00

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Im Normalfall finanziert das Unternehmen im Rahmen eines Aufhebungsvertrages die Outplacement Beratung. Arbeitgeber möchten damit ihre soziale Verantwortung gegenüber den ausscheidenden Mitarbeitern übernehmen. Gleichzeitig erhoffen sie sich damit, Ihre Loyalität und ihr positives Image als Arbeitgeber zu erhalten. Wir kommen erst nach der Trennungsentscheidung ins Spiel. Als Outplacement Berater sind wir nur unseren Klienten verpflichtet. Insbesondere sichern wir Ihnen eine absolute Vertraulichkeit gegenüber dem Auftraggeber bzw. Ex-Arbeitgeber zu.

Bietet Ihr Arbeitgeber Ihnen kein Outplacement an, besteht für Sie die Möglichkeit, das Outplacement privat zu zahlen. Sofern Sie die Beratung mit Ihrer Abfindung oder Entlassungsentschädigung finanzieren, ergeben sich daraus für Sie auch steuerliche Vorteile.

Kann ich auch als Privatzahler eine Outplacement Beratung in Anspruch nehmen? 2018-06-18T19:33:26+00:00

Selbstverständlich können Sie als Privatzahler die Vorteile einer Outplacement Beratung für sich nutzen. Die Kosten dafür richten sich nach Ihren Wünschen hinsichtlich des Beratungsumfanges und spiegeln unserem Aufwand wider. Wir erstellen Ihnen dazu gern ein individuelles und unverbindliches Angebot.

Sofern Sie die Beratung selbst finanzieren, ergeben sich daraus für Sie auch steuerliche Vorteile.

Wie hoch sind die Kosten für eine Outplacement Beratung? 2018-06-18T19:44:23+00:00

Die Kosten einer Outplacement Beratung hängen vom Umfang und der Laufzeit der Beratung ab. Für eine unbefristete Beratung orientieren wir uns an den marktüblichen Prozentsätzen von 22 % des letzten Jahresgehalt. Hierbei ist allerdings eine Mindesthöhe sowie eine Deckelung nach oben zu berücksichtigen.

In die Honorarermittlung gehen darüber hinaus noch weitere Kriterien mit ein. Bei begrenzten Budgets bieten wir auch individuell anpasste Leistungspakete an.

Das besprechen wir am besten in einem kostenlosen und unverbindlichen Informationsgespräch. Sie erhalten von uns
danach innerhalb von 48 Stunden ein verbindliches Vertragsangebot.

Kann ich die Outplacement Beratung von der Steuer absetzen? 2018-06-18T19:48:36+00:00

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie die selbst bezahlten Kosten einer Outplacement Beratung bei Ihrer
Einkommensteuer-Erklärung als Werbungskosten in unbegrenzter Höhe absetzen. Rechtlich verbindliche Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Steuerberater.

Abfindung oder Outplacement, was lohnt sich mehr? 2018-06-18T20:03:57+00:00

Diese Frage hören wir oft: Lohnt sich die Outplacement Beratung oder lasse ich mir den Betrag lieber als Abfindung auszahlen? Sofern Sie mit der Abfindung bis zur Rente ausgesorgt haben und für sich eine Sinn stiftende Beschäftigung finden, wäre dies zweifellos eine Option. Viele soziale Organisationen freuen sich über die tatkräftige Unterstützung ehrenamtlich tätiger Menschen.

Wenn Sie jedoch noch entgeltlich arbeiten wollen, dann profitieren Sie von einer Outplacement-Beratung erheblich mehr als von einer hohen Abfindung. Etwa 1/3 unserer Klienten sind Selbstzahler, die sich für eine Outplacement Beratung entscheiden, nachdem sie einige Zeit erfolglos versucht haben, ohne Unterstützung in den Markt zu kommen.

Selbst bei der einer guten Konjunktur müssen Sie als Bewerber einem potenziellen Arbeitgeber einen klaren Mehrwert vermitteln. Nur so setzen Sie sich gegen jüngere Konkurrenten durch.

Frühere Bewerbungsstrategien und damit erzielte Erfolge greifen nicht mehr. Die Rekrutierungsmethoden haben sich in den letzten 5 Jahren stark verändert – mehr als in den 20 Jahren davor. Deshalb benötigen auch Bewerber auf Managementpositionen neue Bewerbungsstrategien.

Sie erhalten von Matthias Martens eine eine distanzierte Außensicht – aus der Perspektive eines Personalleiters oder Headhunters. Er optimiert Ihren Bewerbungsprozess und hilft Ihnen nach unvermeidlichen Rückschlägen zu lernen und positiv die nächsten Aktivitäten anzugehen.

Eine hohe Abfindung bietet eine trügerische Sicherheit – Sie können sich damit keinen neuen Job kaufen. Ein kompetenter, ehrlicher Sparringspartner, der gut zuhört und Sie wirklich versteht, verschafft Ihnen gegenüber Ihren Mitbewerbern einen wesentlichen Vorteil.

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